ich habe festegestellt, dass ich seit ich die Diagnose bekommen habe bei jedem kleinen Zucken in meinem Körper an die Möglichkeit Krebs denke.

Aber ich lass mich dadurch nicht verunsichern, zumindest nicht dauerhaft - ich kann es im Moment noch sehr gut ausblenden

am 07.01 habe ich meinen Termin und danach werden wir weiteresehen

Aber ich finde es immer wieder erstaunlich, dass kein Artz einen auf neue Thearapieformen hinweist und gleich mit dem Brecheisen herkommt - das ist zum Kotzen!!!

wie wenn sich in den letzten 20 Jahren nichts geändert hätte!

5.1.16 12:44, kommentieren

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zur Historie

Im September 2013 war mein PSA-Wert bei 3,8. Nichts was Sorgen bereiten müsste.Im Mai 2014 war mein PSA-Wer dann bei 6,2. Es wurde jedoch eine Chlamydien-Infektion festgestellt und ich habe ein 3-Tages Antibiotikum eingenommen. Daraufhin ist der Wert auf 5,2 zurückgegangen.Mein Hausarzt hat mich dann vorsorglich an einen Urologen überwiesen.Termin beim Urologen:Wie üblich habe ich Urin abgeben müssen und es wurde Blut entnommen.Dann hat mich der Arzt in sein Sprechzimmer gerufen.Ohne auch nur ach irgend welchen Beschwerden oder einer Vorgeschichte zu fragen, hat er mich darüber in Kenntnis gesetzt, das es sich sehr wahrscheinlich um Prostatakrebs handelt. Er erwähnte mehrmals, das er dazu gesetzlich verpflichtet wäre mich darüber aufzuklären. Nach dieser Einführung kam dann der weitere harte Teil. Die Therapieformen.Operation, Bestrahlung oder Chemo. Super. Das hat gesessen. Ich war bedient, vollkommen. Danach hat er einen Ultraschall Untersuchung gemacht und ich musste dafür 45.- EUR abdrücken. Einige Tage danach kam ein blauer Brief zu mir nachhause, mit der Bitte einen Termin zu vereinbaren. Dan hatte ich aber bereits beschlossen nicht mehr zu diesem Arzt zu gehen. Nachdem ich nach 14 Jahren, in denen ich nur mit schwersten Krankheiten in der Familie zutun hatte, meine 1. Frau war nach 9 Jahren schwerer Krankheit verstorben und nach einer beruflichen Auszeit von 2 Jahren hatte ich gerade einen Neustart begonnen. Beruflich und familiär. Meine Töchter waren wieder soweit stabilisiert und der Wahnsinn der vergangenen Jahre war hinter uns gebracht. Und dann diese Aussagen.Also habe ich das für mich erst mal verdrängt, ignoriert, weit von mir geschoben. Ich konnte mich mit dem Thema einfach nicht beschäftigen, es ging nicht, nicht zu diesem Zeitpunkt.Einige, vielleicht Viele von euch, werden jetzt sagen ist das bescheuert. Richtig und auch wieder Falsch. Dazu müsste man in meiner Haut gesteckt haben.Ich hatte keinerlei Beschwerden. NIX, überhaupt nix.Dann im Sommer 2015 traten erstmals Symptome einer Prostatitis auf die ich mit einer Langzeit Antibiotikabehandlung in den Griff bekam. Mein Hausarzt hat mich dann aber doch zu einer Biopsie überreden können, die ich dann auch im Dezember habe durchführen lassen.Nun ja, das war es im Schnelldurchlauf. Wie gesagt, wer meint das ich bescheuert bin hat wohl recht damit, da er nicht in meiner Haut steckte. Die Gedanken die in den 1 1/2 Jahren immer wieder aufkamen, bis ich mich dann wirklich dieser neuen Herausforderung stellen konnte, wohl die Größte in meinem Leben, sind zu komplex um sie hier niederschreiben zu können.

3.1.16 18:26, kommentieren