Diagnose Prostata-Krebs

Am 28.12.2015 habe ich die Diagnose Prostata-Krebs erhalten. Schock! Der behandelnde Urologe hat mich über die Therapieformen informiert und das für mich nur eine Form der Behandlung in Frage kommt. Entfernung der Prostata! Risiken (Inkontinenz, Impotenz und natürlich Komplikationen die mit einer so schweren Operation einhergehen können). 7-10 Tage Krankenhausaufenthalt und 3-4 Reha? Was für eine "schei.." Aussicht.Im ersten Moment, im ersten Schock, habe ich dieser Maßnahme zugestimmt, wider besseren Wissen anderer Therapiemöglichkeiten.Der Termin für die Operation konnte kurzfristig auf den 22.01.2016 festgesetzt werden. Wenige Tage vor meinem Geburtstag.Ich bin dann erst mal in ein Stehcafe gegangen und habe ein Hefeweizen getrunken. Danach bin ich heim gefahren und habe mir eine gute Flasche Rotwein aufgemacht und getrunken. Ist mir aber in der Nacht nicht so gut bekommen. Konnte nur wenige Stunden schlecht schlafen ...... der Schock und auch ein Stück Panik haben etwas anderes nicht zugelassen.Der nächste Tage, der 29.12, ist dann schon etwas ruhiger und besser verlaufen, ich war ein wenig gefasster und habe mich mit der Operation schon fast abgefunden. Am Nachmittag bin ich dann zum Joggen gegangen ..... körperlich spüre ich überhaupt nichts .....Am 30.12 habe ich dann im Internet danach gesucht wie so eine Operation verläuft, die ja schon einen ganz massiver Eingriff darstellt.Dabei bin ich durch Zufall auf eine neue hochtechnologische Methode gestoßen, MRT als Diagnostik und IRE als Therapie = Irreversiblen Elektroporation (IRE, NanoKnife®).Ich war etwas sehr erstaunt, dass es eine solche Methode existiert und kein Arzt bisher diese Methode angesprochen hat (mehr dazu in den nächsten Einträgen). Natürlich bin ich als Ingenieur immer skeptisch aber auch interessiert im Umgang mit solchen neuartigen Methoden die kein Arzt auf dem Plan hat. Also habe ich mich intensiv damit beschäftigt und im Internet weiter recherchiert. Hier bin ich auf zwei Kliniken gestoßen die auf diese Heilverfahren spezialisiert sind. Es handelt sich um das Prostata-Center in Offenburg am Main und um die Klinik für Prostata an der Universitätsklinik Heidelberg, also eine sehr renommierte Klinik.Ich habe danach sofort Kontakt mit beiden Kliniken aufgenommen und bei einer der beiden Kliniken auch bereits einen Beratungstermin.Parallel habe ich mich mit der Kostenübernahme durch die Krankenkasse beschäftigt und musste leider feststellen, dass es nicht selbstverständlich ist, dass die Krankenkassen diese Behandlungskosten übernehmen.Also habe ich noch am Silvesterabend eine E-Mail an meine Krankenkasse geschickt.Natürlich habe ich hier noch keine Antwort erhalten.Am 01.01.2016 habe ich beim Joggen beschlossen mich mit allen Mitteln gegen diese Diagnose zu stemmen, physisch, psychisch, moralisch und seelisch.Ich werde mich im Alter von noch 55 Jahren nicht einer Totaloperation hingeben, wenn es eine andere Behandlungsoption gibt, die für mich relevant ist.Ich habe mich ebenfalls dazu entschlossen den weiteren Verlauf, insbesondere den Behandlungsverlauf - hoffentlich positiv - hier zu kommunizieren. Ebenfalls möchte ich hier kommunizieren wie meine Krankenkasse damit umgeht.Also, ihr werdet die nächsten Wochen immer wieder von mir lesen und auch die Historie dazu lesen können

3.1.16 10:26

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